Berufsorientierung

Niemand weiß, was in ihm drinsteckt, solange er nicht versucht hat, es herauszufinden.
(E. Hemmingway)

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Wir orientieren uns an einem Sieben-Säulen-Modell.

Unsere Schüler erhalten vielfältige Möglichkeiten ihre Stärken zu ermitteln und sich über Berufe zu informieren. Beratung findet auf vielen Ebenen statt. Wir fördern unsere Schüler in ihren Stärken und unterstützen sie in ihrer Entscheidung für einen Ausbildungsweg. Auf Bewerbungen bereiten wir sie im Unterricht vor. Auch nach dem Ende der Schulzeit betreuen wir unsere Schüler noch bei ihrem Übergang ins Berufsleben.

Als gezielte Vorbereitung auf die Berufswelt lernen sie im Unterricht Aufgaben im Team zu bewältigen, Arbeitstechniken wie selbstständiges Erkunden, Recherchieren und Befragen, Arbeitsergebnisse zu dokumentieren und zu präsentieren.

Externe Partner werden in die Berufsorientierung einbezogen. Bildungspartnerschaften werden geknüpft.

Um die Qualität der Berufsorientierung nachhaltig zu sichern, haben wir ein Qualitätsleitbild entworfen.

 

 

7-Säulen Modell zur Berufsorientierung

 

 

 

GWRS Aichhalden - Qualitätsleitbild zur Berufsorientierung

Qualitätsleitsatz:
 

 

Qualitätskriterium 1
 

Wir fördern unsere Schüler bei schulischen Basiskenntnissen.
 

Qualitätsindikatoren

Qualitätsstandards

  • Schwache Schüler werden systematisch unterstützt
  • In Klasse 8 und 9 gibt es nach Möglichkeit für Mathematik eine Nachhilfestunde.
  • In Klasse 5 und 6 gibt es eine Stunde M und eine Stunde D zur Stärkung der Basiskompetenzen
  • Das Kopfrechnen wird gefördert

 

  • Unsere Schüler können fehlerfrei kurze Texte verfassen

 

 

 


Qualitätskriterium 2

Unsere Schüler lernen, ihre Stärken und Schwächen realistisch einzuschätzen und können diese in Bezug zur Arbeitswelt setzen. Sie können einschätzen, welche Berufsfelder auf ihre persönlichen Neigungen passen.
 

Qualitätsindikatoren

Qualitätsstandards

  • Stärken- und Schwächeanalysen werden durchgeführt.

 

 

 

 

 

  • In Klasse 7 wird das Profil AC durchgeführt. Ein Portfolio zur Berufsorientierung wird angelegt.
  • In Klasse 8 macht jeder Schüler den Stärkentest des Onlineangebots „Planet-Beruf“. Das Ergebnis dient als Grundlage für Beratungsgespräche.
  • In regelmäßigen Gesprächen mit dem Klassenlehrer oder der Sozialarbeiterin werden Stärken und Schwächen des Schülers thematisiert. Fördermöglichkeiten werden gemeinsam überlegt.

 

  • Die Schüler lernen die Anforderungen unterschiedlicher Ausbildungsberufe kennen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Jede 8. Klasse besucht das BIZ. Die Besuche im BIZ werden im WAG Unterricht intensiv vor- und nachbereitet.

 

 

  • Die JAMS Messe wird als Schulveranstaltung von allen Schülern der Klasse 8 besucht. Sie wird intensiv vor- und nachbearbeitet. Die Schüler erhalten Erkundungsaufträge.
  • Durch die Erkundung von Betrieben im lokalen und regionalen Umfeld erhalten die Schüler Einblicke in handwerkliche und industrielle Betriebe.
  • In Klasse 8 sammeln die Schüler bei zwei Betriebserkundungen aktiv Erfahrungen im Betrieb. Eine Aufteilung der Klasse nach Interessengruppen ist möglich. Die Betriebserkundung wird vor- nachbereitet. Der Erkundungsauftrag wird durch das Gesehene und Erlebte beantwortet.

 

  • Bei Infotagen an Berufsschulen lernen die Schüler mögliche Bildungswege kennen.

 

 

 

  • Durch die intensive Auseinandersetzung mit Technik erkennen die Schüler ihre Begabungen und Stärken in diesem Bereich.

 

  • Die Schüler werden über Informationstage informiert. In Einzelgesprächen wird den Schülern empfohlen, an bestimmten Veranstaltungen teilzunehmen.

 

  • In Klasse 8 wird im Fach MNT ein Robocamp durchgeführt. Jeder Lehrer, der MNT 8 unterrichtet, kennt die Roboterkästen und kann damit umgehen.

 

  • Die Mitarbeit von Experten, ermöglicht – unter Berücksichtigung des Alters der Schüler- eine qualifizierte und praxisnahe Auseinandersetzung mit Anforderungen bestimmter Berufe.
  • Alle Schüler der Klasse 8 nehmen an der 2-wöchigen Berufsorientierenden Veranstaltung „Pro Beruf teil“, die von der Bildungsakademie Rottweil angeboten wird.

 

 

 

 

Qualitätskriterium 3
 

Mit verschiedenen Maßnahmen ermöglichen wir unseren Schülern vielfältige praktische Erfahrungen in der Arbeitswelt.
 

Qualitätsindikatoren

Qualitätsstandards

  • In Betriebserkundungen lernen unsere Schüler verschiedene Ausbildungs- und Arbeitsplätze kennen.

 

 

 

 

 

  • In Klasse 8 werden mindestens zwei Betriebserkundungen von je einem halben Tag in unterschiedlichen Branchen durchgeführt.
  • Die Betriebserkundungen werden im Unterricht vorbereitet. Mit den Schülern werden Fragen an die Vertreter der Betriebe vorbereitet.

 

  • Jeder Schüler absolviert in verschiedenen Klassenstufen verschiedene Praktika.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Klasse 6 : Berufserkundungstag am Arbeitsplatz der Eltern
  • Klasse 8: einwöchiges Praktikum.
  • Klasse 8: Berufsorientierende Maßnahme Pro Beruf
  • Klasse 9: Projekt SyPerB
  • Klasse 10: Karriereplanung im Rahmen von SyPerB
  • Schüler werden in der Regel auf Wunsch für weitere Praktika vom Unterricht befreit.
  • Durch handlungsorientierte und praxisnahe Projekte werden praktische Erfahrungen aus der Arbeitswelt in den Unterricht integriert.
  • Teilnahme am Wettbewerb Gewerbe im Schülerfokus des HGV Aichhalden Rötenberg
  • Projekte mit den Bildungspartnern.

 

Qualitätskriterium 4
 

Wir integrieren arbeitsweltbezogene Themen und Methoden in unseren Unterricht.
 

Qualitätsindikatoren

Qualitätsstandards

  • In Fächerverbünden setzen sich die Schüler intensiv mit unterschiedlichen Berufsbildern auseinander und präsentieren ihre Ergebnisse mit Hilfe neuer Medien.

 

  • In WAG erstellen die Schüler der Klasse 8 Power Point-Präsentationen zu individuell ausgewählten Berufsbildern.
  • Die Schüler entwickeln die Fähigkeit, Bewerbung und Lebenslauf selbstständig zu erstellen.

 

 

 

  • Die Schüler lernen Anforderungen von Arbeitgebern in den Bereichen Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgespräch kennen.
  • In den Klassen 8 und 9 werden formale und inhaltliche Kriterien einer Bewerbung/eines Lebenslaufes erarbeitet.

( D, WAG)

 

  • Für Praktikumsplätze werden prinzipiell Bewerbungen erstellt. Jede Bewerbung geht zunächst durch die Hand des betreuenden Lehrers (in der Regel ist das der Klassenlehrer).
  • Die Schüler erhalten von den Betrieben ein Feedback über Form und Inhalt des Bewerbungsschreibens.
  • Am Ende von Klasse 8 führen wir das Planspiel „Ready-Steady-Go“ durch.
  • Unter Berücksichtigung der informationstechnischen Grundanforderungen werden gängige Programme altersgemäß und ergebnisorientiert vermittelt und in den Unterricht eingebettet.

Folgende Inhalte werden in den einzelnen Klassen behandelt:

Klasse 5:

      Grundlagentraining in den
       Bereichen Textgestaltung,  
       -formatierung, Tastaturschulung,
       Dateienhandling, Einführung in 
       Power Point.

Klasse 6:

     Textgestaltung in Word, Einführung
       in Excel, Grundlagen
       Bildbearbeitung, Viren und
       Datenschutz, CAD-Programme
       bedienen.

Klasse 7:

     Scannen, Datenbank anlegen,    
       Word, Excel, Internetsicherheit, 
       Chat, CAD-Programm, 
       Gestaltungsregeln für
       Präsentationen.

Klasse 8:

  Datenschutz, Serienbrief, Diagramme in Excel und  Power Point, Urheberrecht.

Klasse 9:

 Informationen als Zahlen (Digitale Codierung), Serienbrief mit Bedingungsfeldern, Mediator, Webseiten erstellen und verlinken, Online-Geschäfte, Bildmanipulation.

 

  • Die Schüler können selbstständig Steckbriefe zu Berufsbildern erstellen und diese der Klasse vorstellen.
  • Jährlich setzen sich die Schüler der Klasse 8 im WAG Unterricht produktionsorientiert mit einem Berufsbild auseinander. Die erstellten Steckbriefe werden den Mitschülern präsentiert und vorgestellt.
  • Projektartiges Lernen mit Bezug zur Arbeitswelt ist wesentlicher Bestandteil unseres Unterrichts.

 

 

  • Jeder Werkrealschüler nimmt während seiner Schulzeit an einem Großprojekt in Kooperation mit einem örtlichen Betrieb teil ( Gewerbe im Schülerfokus/ Projekt mit Bildungspartnern.)

 

 

  • Durch ein abgestimmtes Methodencurriculum erlernen die Schüler Arbeitsmethoden, welche Grundlagen für die Unterrichtsgestaltung sind.
  • In jeder Klassenstufe wird das vereinbarte Methoden - Curriculum in den einzelnen Klassen umgesetzt.
  • Die eingeführten Methoden werden im Methodenprotokoll notiert.
  • Anhand ausgewählter Materialien setzen sich die Schüler im Unterricht mit verschiedenen Berufsbildern auseinander.

 

 

 

 

Qualitätskriterium 5
 

Unsere Schüler sammeln vielfältige Erfahrungen durch unterschiedliche Formen der Praktika.
 

Qualitätsindikatoren

Qualitätsstandards

  • Jeder Schüler erhält Rückmeldung über seine erbrachten Leistungen im Praktikum.
  • Zertifizierungen durch den Praktikumsbetrieb geben den Schülern Rückmeldung über ihre erbrachte Leistung, ihre Kompetenzen und ihr Entwicklungspotential. Die Schüler werden von Lehrkräften im Praktikum besucht.

 

  • Jeder Schüler sammelt relevante Unterlagen zur Berufswahl in seinem „Berufswahl“- Portfolio
  • Ab Klasse 7 führt jeder Schüler ein Portfolio zur Berufsorientierung.
  • Der Ordner wird jährlich weitergeführt und entsprechend aktualisiert. Der Klassenlehrer ist verantwortlich.

 

  • Die eigenen Erfahrungen während der Praktika werden in Form eines Berichts festgehalten.
  • Die Schüler erstellen Praktikumsberichte.
  • Gemeinsam wird eine Wandzeitung zu den Praktika erstellt.
  • Die veröffentlichten Berichte dienen  den nachfolgenden Klassen als Anregung für einen Praktikumsplatz.